Nachhaltigkeit

Die Klimakrise ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit: Die Baubranche verursacht weltweit 38 Prozent der Treibhausgasemissionen. Als führender Bautechnologie-Konzern nehmen wir unsere Verantwortung ernst. Wir bauen mit und für Menschen, wollen Teil der Lösung sein und echte Veränderung schaffen. Das bedeutet weniger Belastung für die Umwelt und mehr Nutzen für die Gesellschaft. Nachhaltigkeit betrachten wir ganzheitlich und leiten neue Arbeitsweisen ab.  

Mehr zum ESG-Management bei STRABAG

Unsere Nachhaltigkeitsstrategie umfasst die Bereiche Umwelt, soziale Verantwortung und nachhaltige Unternehmensführung:

  • Umwelt

    Wir reduzieren unseren Ressourcen- und Energieverbrauch deutlich und fokussieren die Themen Kreislaufwirtschaft sowie Biodiversität und Ökosysteme.  

  • Soziale Verantwortung

    Wir fördern das Wohl unserer Mitarbeitenden, setzen Maßnahmen zum Schutz der Menschenrechte entlang der gesamten Wertschöpfungskette um und arbeiten stets daran, einen Mehrwert für die Gesellschaft zu schaffen.  

  • Nachhaltige Unternehmensführung

    Wir treffen Maßnahmen, um stets integer zu handeln. Dafür legen wir Verantwortlichkeiten fest, etablieren klare Prozesse für einen fairen Wettbewerb und eine nachhaltige Unternehmensführung.

Luftaufnahme eines modernen Gebäudekomplexes mit begrünten Dachflächen, eingebettet in eine dichte Waldlandschaft neben einer Straße. © Achim Birnbaum/ZÜBLIN Timber

Work On Progress

Bei STRABAG reden wir nicht nur, sondern machen. Mit unseren Projekten tragen wir zum nachhaltigen Bauen bei und entwickeln gemeinsamen mit starken Partner:innen innovative Technologien. Unsere Work On Progress-Webseite zeigt an konkreten Beispielen unseren Fortschritt auf unserem Weg zur Klimaneutralität 2040 entlang der gesamten Wertschöpfungskette.   

Hier geht es zur Work On Progress-Webseite

roxit: Ihre Partnerin für Nachhaltigkeit und Innovation in der Baubranche

Als Teil des STRABAG-Konzerns engagiert sich roxit aktiv für die Dekarbonisierung der Baubranche. Unsere ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie konzentriert sich auf die Reduktion von Emissionen und die Entwicklung zukunftsweisender Technologien, um Umwelt und Gesellschaft gleichermaßen zu dienen.

Gestapelte Dämmplatten aus faserigem Material mit sichtbarer natürlicher Struktur und unregelmäßiger Oberfläche im Detail. © Rudi Froese/STRABAG

Nachhaltige Baustoffe und innovative Produkte für eine grüne Zukunft

roxit setzt auf innovative Bauprodukte und nachhaltige Baustoffe, um den ökologischen Fußabdruck zu minimieren und die Kreislaufwirtschaft zu fördern. Unser Portfolio umfasst Dämmstoffe aus Hanf und Flachs für energieeffiziente und umweltfreundliche Bauprojekte sowie Holzbau- und Akustiksysteme für ein optimales Raumklima. Mit diesen nachhaltigen Bausystemen leisten wir einen Beitrag zur CO2-Reduktion im Bau. 

  • Wegweisende Mobilitätslösungen: Wasserstoff- und E-Radlader im Praxiseinsatz

    Um die Dekarbonisierung der Baubranche voranzutreiben, erproben wir innovative Antriebstechnologien in unseren Steinbrüchen. In Österreich testet roxit einen Wasserstoff-Radlader im Kanzelsteinbruch Gratkorn, der jährlich 37.500 Liter Diesel und ca. 100 Tonnen CO2 einsparen soll. Parallel dazu ist in Slowenien ein elektrischer Radlader im Einsatz, der 19 Tonnen CO2 pro Jahr spart und Dieselmodelle in Leistung und Komfort übertrifft. Zudem wird in Tschechien ein Wasserstoff-Brennstoffzellen-LKW im Steinbruch Bohučovice getestet, um auch den Schwerlastverkehr klimaneutral zu gestalten.
  • Radlader mit H₂‑Kennzeichnung bewegt Gestein in einem Steinbruch, im Hintergrund sind Felswände und gelagertes Material sichtbar.
    © Stefan Bock/roxit
  • Das Reallabor – Nachhaltiges Bauen: Wiens Zentrum für zukunftsfähigen Bau

    In Wien hat roxit das „Reallabor – Nachhaltiges Bauen“ als innovatives Forschungszentrum für ressourcenschonende Bauweisen eröffnet. Auf 1.200 Quadratmetern werden alternative Baustoffe unter realen Bedingungen erprobt, um ihr Potenzial zu bewerten. Erforscht wird unter anderem der Umgang mit Strohbauplatten und Lehm sowie Dämmstoffen wie Hanf, Flachs und Schafwolle. Dieses Projekt fördert die Akzeptanz klimaneutraler Baustoffe und unterstützt unser Ziel, langfristig ausschließlich emissionsarme Materialien einzusetzen.
  • Industriehalle mit der Beschriftung „Reallabor Nachhaltiges Bauen“, davor eine große Kabeltrommel und asphaltierte Fläche, umgeben von Bäumen.
    © Daniel Dutkowski
  • Ausstellung mit verschiedenen Baustoffproben wie Beton, Holz und Leichtmaterialien auf Regalen aus Holz, darunter Bauteile mit Öffnungen und strukturierte Materialblöcke.
    © Daniel Dutkowski
  • Forschung für die Zukunft: Nachhaltiger Beton

    roxit engagiert sich in der Forschung und Entwicklung nachhaltiger Baustoffe, insbesondere zur Förderung der Kreislaufwirtschaft. Ein zentrales Projekt ist die Nutzung von Steinbruch-Nebenprodukten zur Gewinnung wertvoller Betonzusatzstoffe (SCM). Aktuell liegt der Fokus auf der Analyse der Rohstoffe, um kurz- bis mittelfristig klinkerreduzierte Betone zu entwickeln. Langfristig streben wir ein Konzept an, das Rohstoffkreisläufe schließt, CO2-Emissionen minimiert und die Materialeffizienz verbessert, um das umweltfreundliche Bauen aktiv zu gestalten.
Straßenbaumaschine trägt Material auf eine Fahrbahn auf, während ein Lkw das Material kippt und Personal die Arbeiten auf einer Autobahnbaustelle begleitet. © Valentin Seidler/roxit

Kreislaufwirtschaft bei roxit

roxit versteht Kreislaufwirtschaft in der Baubranche als Verbindung von ökologischer Verantwortung und technischer Leistungsfähigkeit zur wirtschaftlich effizienten Reduktion von Umweltwirkungen. Im Kontext der für den Bau essenziellen Roh- und Baustoffe unterstützt roxit durch die Erhöhung von Recyclingquoten sowie die Steigerung der Wiederverwendung von Sekundärrohstoffen. Eine zentrale Technologie innerhalb der Kreislaufwirtschaft ist das Kaltrecycling, eine CO2-arme und wirtschaftliche Vor-Ort-Straßensanierung, die ohne Energie-intensives Wiedererhitzen in stationären Asphaltmischanlagen auskommt und somit Transportwege, Emissionen und Zeitbedarf zu Gunsten von Auftraggeber:innen und Umwelt reduziert. Lösungen wie diese schonen Ressourcen und sichern Bauprojekte technisch wie wirtschaftlich ab.