Recycling im Bauwesen
roxit steht für Recycling im Bau, das ökologische Verantwortung mit technischer Leistungsfähigkeit verbindet. Unser Ziel ist es, Umweltwirkungen der eingesetzten Baustoffe zu reduzieren und der Rohstoffknappheit entgegenzuwirken. Kreislaufwirtschaft verstehen wir dabei als strategische Erweiterung unserer Rohstoff- und Baustoffkompetenz. So unterstützen wir Bauunternehmen, öffentliche Auftraggebende, Industrie und Infrastrukturbetreiber:innen sowie Grundstückseigentümer:innen und Entwickler:innen dabei, Ressourcen zu schonen, Materialkreisläufe zu schließen und den Verwertungsanteil von Bauabfällen zu erhöhen.
Umweltauswirkungen reduzieren, Rohstoffknappheit entgegenwirken
Durch wirtschaftliche Bauabfallbehandlung und Umweltsanierung gewinnen wir höherwertige Stoffströme und führen diese als Sekundärrohstoffe in die Baustoffproduktion zurück. Innovative Prozesse erhöhen den Verwertungsanteil und reduzieren den Bedarf an Deponiekapazitäten. Unser Serviceportfolio wird durch innovative Recyclingprozesse, zertifizierte Recyclingmaterialien, ein Netzwerk an Recyclingstandorten sowie effizientes Logistik-Know-how unterstützt.
Unser Fokus liegt dabei auf:
- Einsatz von Rohstoffen: Recyclingquoten erhöhen, Anteil von Sekundärrohstoffen steigern
- Deponie: Entsorgung verschiedener mineralischer Abfälle
- Recycling: Herstellung diverser Recyclingprodukte
- Spezialtechnologien: Kaltrecycling in der Straßensanierung
Kreislaufwirtschaft bei roxit
An mehreren Standorten in ausgewählten Ländern bieten wir nachhaltige Lösungen entlang der Wertschöpfungskette im Bereich Recycling.
Steinbruch Gaaden, Österreich
- Renaturierung
- Annahme und Aufbereitung von Bodenaushub
- Herstellung rezyklierter Gesteinskörnungen und Substrate
Recyclingzentrum in Hradec Králové, Tschechien
- 3 Standorte für Recycling von Baurestmassen und Bodenaushub
- Stationäre Recyclingkapazitäten: bis zu 150.000 t/a
Unsere Partner:innen
roxit verfügt darüber hinaus über ein starkes Partnernetzwerk und arbeitet mit spezialisierten Unternehmen zusammen – darunter KAB im Bereich Asphaltfräsen, TPA für Gutachten und Prüfungen sowie die auf Baudienstleistungen spezialisierten Unternehmen der STRABAG im Projektgeschäft. Auf dieser Basis unterstützt roxit Bauunternehmen, öffentliche Auftraggeber:innen und Industriepartner:innen bei der Umsetzung nachhaltiger Bauprojekte und beim Aufbau einer zirkulären Wertschöpfung im Bausektor.
Stärken von Recycling als Bauleistung von roxit
Durch Recycling im Bauwesen trägt roxit zur Schonung von Ressourcen bei und sichert Projekte technisch wie wirtschaftlich ab. Wir setzen dafür auf Kreislaufwirtschaft und innovative Technologien, die ökologische Anforderungen mit hoher Ausführungsqualität verbinden.
Recycling mineralischer Baustoffe: Kreislaufwirtschaft in der Praxis
Wir setzen mineralische Baurestmassen wie Betonabbruch, Asphaltfräsgut oder Bodenaushub gezielt für die ressourcenschonende Sanierung ein. Moderne Brech‑ und Siebtechnik, stationäre und mobile Anlagen sowie qualitätsgesicherte Prozesse ermöglichen eine umweltfreundliche Wiederverwertung. Damit erhöhen wir den Anteil an Sekundärrohstoffen und reduzieren Transportwege und CO₂‑Emissionen, ein zentraler Baustein der Kreislaufwirtschaft.
Kaltrecycling für eine CO₂‑arme und wirtschaftliche Straßensanierung
Kaltrecycling ist eine der effizientesten Methoden, um Straßen nachhaltig zu erneuern und wertvolle Ressourcen zu schonen. Im Gegensatz zur herkömmlichen Asphaltsanierung wird das vorhandene Material ohne Erhitzen wiederverwendet. Das spart Energie, reduziert Emissionen und verkürzt Bauzeiten deutlich. roxit setzt diese Technologie bereits in mehreren Ländern erfolgreich ein und arbeitet daran, sie international weiter zu etablieren.
Was ist Kaltrecycling?
Beim Kaltrecycling wird die beschädigte Fahrbahn abgefräst, das Material granuliert, mit einem geeigneten Bindemittel (z. B. Bitumenemulsion, Schaumbitumen oder Zement) aufbereitet und direkt wieder eingebaut. Das Verfahren kommt ohne thermische Prozesse aus und ermöglicht eine Wiederverwendung der vorhandenen Schichten. Dadurch sinkt der Bedarf an neuen Rohstoffen wie Gestein und Bitumen erheblich.
In situ und in plant: Zwei Wege zur nachhaltigen Sanierung
Es gibt zwei Wege nachhaltiger Straßensanierung: in situ und in plant.
Bei der in situ-Sanierung erfolgen alle Schritte in einem Arbeitsgang direkt auf der Baustelle: Fräsen, Mischen, Verdichten und die Zugabe bzw. Einmischung von Bindemitteln.
Vorteile:
- ideal für Land‑ und Nebenstraßen
- flexible Bauabläufe
- in geeigneten Fällen ist keine Vollsperrung erforderlich
- kurze Bauzeiten
Bei der in plant-Sanierung wird das Fräsgut in einer nahegelegenen Mischanlage aufbereitet und anschließend zurücktransportiert.
Vorteile:
- präzise Steuerung der Materialzusammensetzung
- hohe Qualitätsanforderungen erfüllbar
- bevorzugt bei Autobahnen und Schnellstraßen
Beide Verfahren ermöglichen eine wirtschaftliche, ressourcenschonende und technisch hochwertige Erneuerung der Straßenkonstruktion.
Warum Kaltrecycling so effizient ist
Kaltrecycling ist aus mehreren Gründen eine der effizientesten Methoden zur Straßensanierung:
- Keine Erhitzung notwendig: deutlich geringerer Energieverbrauch
- Weniger Transporte: Material bleibt vor Ort, Deponiefahrten entfallen
- Ressourcenschonend: vorhandene Schichten werden weitgehend wiederverwendet
- CO₂‑Reduktion: gegenüber konventionellem Asphalteinbau kann der CO₂-Fußabdruck mittels Kaltrecycling deutlich reduziert werden
- Wirtschaftlich: geringere Material‑ und Logistikkosten, kürzere Bauzeiten
Kaltrecycling bietet damit eine überzeugende Antwort auf die Frage, wie Straßeninfrastruktur schnell, wirtschaftlich und umweltfreundlich erneuert werden kann.
Kosten und Wirtschaftlichkeit von Recyclingverfahren
Die Kosten für Leistungen im Bereich Recycling hängen immer von den spezifischen Projektparametern ab. Entscheidend sind unter anderem Materialmengen, Logistik, Flächengrößen, Qualitätsanforderungen und die örtlichen Rahmenbedingungen. Da viele Verfahren auf der Wiederverwendung vorhandener Materialien basieren und Transporte reduzieren, ergeben sich häufig wirtschaftliche Vorteile gegenüber klassischen Bauweisen. Für jedes Projekt erstellen wir eine transparente, technisch fundierte Kalkulation, die die geplanten Arbeitsschritte, Materialströme und Qualitätsparameter berücksichtigt.
Was roxit im Markt einzigartig macht
Der Wandel vom linearen Bauen hin zur Kreislaufwirtschaft verändert Bauprozesse grundlegend. Die Aufbereitung von Baurestmassen und die gezielte Steuerung von Materialströmen gewinnen zunehmend an Bedeutung, nicht nur aufgrund regulatorischer Vorgaben, sondern auch vor dem Hintergrund knapper werdender Ressourcen. roxit konzentriert sich dabei auf die technische Umsetzung dieser Anforderungen: von der fachgerechten Aufbereitung mineralischer Materialien über Recyclinglösungen bis hin zum Deponiemanagement. Unser Fokus liegt auf praxistauglichen, wirtschaftlichen Lösungen entlang des Stoffkreislaufs. Ergänzend dazu erweitern wir unser Portfolio gezielt um nachhaltige Baustoffe, etwa im Bereich ökologischer Dämmstoffe wie Hanf. So verbinden wir Recycling und ressourcenschonendes Bauen und denken Kreislaufwirtschaft ganzheitlich von der Rohstoffgewinnung über die Aufbereitung bis zur Wiederverwendung.
Gemeinsam zur nachhaltigen Lösung für Ihr Projekt
Wir unterstützen Sie bei der Umsetzung Ihres Projekts mit unseren Recyclinglösungen. Kontaktieren Sie uns für eine Bewertung oder ein unverbindliches Angebot.
Beratung anfordernFAQ Häufig gestellte Fragen zu Recycling
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Welche Materialien dürfen auf Deponien oder Recyclingplätzen angeliefert werden?
Die Annahme richtet sich nach dem jeweiligen Standort und nationalem Abfallrecht. Typisch sind Bodenaushub, mineralische Baurestmassen, Betonabbruch oder Asphaltfräsgut. Gefährliche Abfälle benötigen gesonderte Deklarationen.
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Was bedeuten aktuelle Recyclingpflichten für mein Bauprojekt?
Auf EU-Ebene sind verschärfte Deponierungsbeschränkungen ab 2030 in Vorbereitung. Für Bauunternehmen bedeutet das: Entsorgungswege müssen frühzeitig geplant, Materialströme dokumentiert und Recyclingnachweise erbracht werden. roxit unterstützt mit ihren Recyclinglösungen bei der Umsetzung.
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Wie lange dauert Kaltrecycling auf einem üblichen Straßenabschnitt?
Die Dauer hängt stark von Verfahren, Schichtdicke, Baustellenlogistik und den örtlichen Rahmenbedingungen ab. Üblicherweise lassen sich ca. 3.000 m² pro Tag bearbeiten.
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Welche Ausgangsmaterialien können recycelt werden?
Sowohl asphaltgebundene als auch ungebundene Schichten. Das Ergebnis kann ungebunden oder gebunden sein – abhängig von Bindemittelwahl und Projektvorgaben.
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Was sind die Hauptvorteile von Kaltrecycling gegenüber klassischen Verfahren?
Kaltrecycling nutzt vorhandene Materialien vor Ort. Dadurch ergeben sich Materialeinsparungen, weniger Transporte, kürzere Bauzeiten, geringere Kosten und klare Umweltvorteile.
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Kann Kaltrecycling bei laufendem Verkehr durchgeführt werden?
Ja, in den meisten Fällen. Besonders das In‑situ‑Kaltrecycling ermöglicht kurze Sperrzeiten oder halbseitige Verkehrsführungen. Das reduziert Einschränkungen für Anwohner:innen und Verkehrsteilnehmende.